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Musik-App

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Die App „Musik“ (Kachel unter „Entdecken“) ist Aiorys Hör-App. Oben stehen fünf Reiter: ganz links „Meine Musik“, dann „Radio“, „Podcasts“, „Freie Musik“ und „Erkennen“; auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Reiterleiste seitlich schieben. Die App merkt sich auf dem Gerät, welcher Reiter zuletzt offen war. Ein Tipp auf eine Zeile startet den Titel, Sender oder die Folge; auf der Zeile, die schon läuft, öffnet derselbe Tipp „Jetzt läuft“ (er hält nie an). Die laufende Zeile ist farbig und trägt ein kleines Balken-Zeichen. Rechts in jeder Zeile öffnen die drei Punkte (oder langes Drücken auf die Zeile) das Menü der Zeile: „Als Nächstes spielen“, „Zur Warteschlange“ und „Zur Playlist hinzufügen…“ (alles außer Sendern), „Zu Favoriten“ bzw. „Aus Favoriten“ (Sender und freie Musik) und je nach Art „Quelle ansehen“ und „Ähnliche Musik“ (freie Musik), „Website öffnen“ (Sender), „Beschreibung“ und „Folgenseite“ (Podcasts; bei Hörbüchern öffnet „Folgenseite“ die Seite des Buchs bei LibriVox) oder „In der Cloud zeigen“ (eigene Dateien). Bei Sendern bietet das Menü also nur Favorit und Website (in „Zuletzt gehört“ dazu „Aus dem Verlauf entfernen“). Was gerade läuft, steht unten in der Player-Leiste. Warteschlange: „Als Nächstes spielen“ setzt den Eintrag direkt hinter das, was gerade läuft, „Zur Warteschlange“ ans Ende der Warteschlange. Was gerade läuft, spielt dabei ohne Unterbrechung an derselben Stelle weiter (auch pausiert bleibt pausiert); steht der Eintrag schon in der Warteschlange, rückt er an die neue Stelle. Läuft gerade nichts, startet er sofort. Die Meldung unten bestätigt es.

Im Chat

„Öffne das Radio“ oder „Zeig mir meine Podcasts“ öffnet die App im passenden Reiter, „Öffne die Musik-App“ im zuletzt genutzten Reiter. „Spiel meine Musik“ spielt die eigene Musik aus der Cloud, „Spiel was von Udo Jürgens aus meiner Musik“ oder „Spiel die Lieder aus meinem Ordner Rock“ nur das, was zu Künstler, Album, Ordner oder Titel passt; passt nichts, sagt die App das und spielt nichts anderes. Ein Wunsch nach einer Musikrichtung, einem Lied oder einem Künstler (ohne eigene Musik) bringt YouTube-Karten. Bei einer Musikrichtung („Spiel Deep House“) kommen passende Radiosender dazu, bei einem bestimmten Lied oder Künstler („Spiel Griechischer Wein“) nicht. Für eine Stimmung oder Tätigkeit ohne bestimmte Musikrichtung („Mach mir was zum Konzentrieren“, „Musik für gute Laune“, „Mehr Musik wie dieser Song“) startet der Chat einen Stimmungssender in „Freie Musik“ (siehe „Stimmungen“). Bei einem Hörbuchwunsch („Spiel mir ein Hörbuch von Kafka“) öffnet der Chat „Podcasts“ → „Hörbücher“, sucht das Hörbuch, öffnet das erste gefundene und startet es (bereits angehört: dort, wo man aufgehört hat); findet sich keins, zeigt die Suche das an. Ohne Titel oder Autor („Ich will ein Hörbuch hören“) öffnet der Chat nur die Hörbücher. Hat der Inhaber eines Family-Abos für ein Mitglied Videos und Musik ausgeschaltet, startet der Chat für dieses Mitglied keine Musik (weder die eigene noch einen Stimmungssender); Hörbücher und das Öffnen der App gehen weiter. YouTube-Lieder und Playlists im Chat: „Speicher das Lied in meine Musik“ (oder „Kannst du das Lied downloaden?“) legt das zuletzt im Chat gezeigte YouTube-Video in „Meine Musik“ → „Von YouTube“; nennt man den Titel („Speicher Helen of Troy in meine Musik“), nimmt Aiory die passende Karte aus dem Chat, ein mitgeschickter YouTube-Link geht auch. Heruntergeladen wird dabei nichts (siehe „Von YouTube“). „Spiel meine Playlist Sport“ spielt die Playlist, „…in zufälliger Reihenfolge“ gemischt, „Spiel meine Lieblingssongs“ die Lieblingssongs. „Pack das Lied in meine Playlist Sport“ legt das Lied, das gerade läuft (sonst das zuletzt gezeigte YouTube-Video), in diese Playlist; gibt es sie noch nicht, wird sie angelegt. Findet Aiory kein passendes Lied oder keine Playlist dieses Namens, sagt die App das. Erlaubt das Gerät das Abspielen ohne Fingertipp nicht, steht der Titel bereit und startet mit einem Tipp auf Play.

Meine Musik

Ganz oben stehen die Playlists (seit 29.10.2026, wie bei Spotify): immer zuerst „Lieblingssongs“, darunter die eigenen Playlists und „Neue Playlist“ (fragt nach einem Namen). Lieblingssongs sind alle Titel und eigenen Dateien, bei denen man das Herz gesetzt hat (in der Player-Leiste, in „Jetzt läuft“ oder über „Zur Playlist hinzufügen…“). In eine eigene Playlist kommt ein Titel, eine eigene Datei oder eine Podcast-Folge über die drei Punkte der Zeile oder „Mehr“ in „Jetzt läuft“ → „Zur Playlist hinzufügen…“; dort wählt man Lieblingssongs, eine Playlist oder legt direkt eine neue an. Sender kommen nicht in Playlists (sie haben kein Ende), sie bleiben Radio-Favoriten. Ein Tipp auf eine Playlist öffnet sie: „Alle abspielen“, „Zufällig“, die Titel in ihrer Reihenfolge; ein Tipp auf einen Titel spielt ab dort. Über die drei Punkte eines Titels nimmt man ihn wieder heraus (mit Rückgängig); die drei Punkte oben in einer eigenen Playlist bieten „Umbenennen“ und „Playlist löschen“ (mit Nachfrage; die Titel selbst bleiben). Playlists gehören zum Konto und sind auf jedem Gerät gleich; höchstens 100 Playlists mit je 500 Einträgen. Darunter stehen die Musikdateien aus der eigenen Aiory-Cloud (MP3, M4A, AAC, WAV, OGG, Opus und FLAC), nach Ordnern gruppiert und darin nach Album, Titelnummer und Namen sortiert. Titel, Künstler, Album und Cover liest Aiory aus den Dateien selbst; bei neuen Dateien füllt sich das nach dem Öffnen des Reiters nach und nach. Ein Tipp spielt die Datei und danach die übrigen des Ordners; „Alle abspielen“ und „Zufällig“ spielen die ganze Liste. Bei längeren Listen gibt es eine Suche nach Titel, Künstler, Album oder Ordner. Über den Ordnern stehen die zuletzt gehörten eigenen Dateien („Zuletzt gehört“). Man kann in der Musik vor- und zurückspulen. Neue Musik lädt man direkt hier hoch: „Musik hochladen“ (solange noch keine da ist) oder der Hochladen-Knopf oben in der Kopfleiste (nur in diesem Reiter) wählt eine oder mehrere Dateien; sie landen in der Cloud im Ordner „Musik“, der Fortschritt steht über der Liste. Was schon in der Cloud liegt, erscheint von selbst; solange noch keine Musik da ist, steht darunter ein kleiner Link „In der Cloud öffnen“. Für Uploads gelten dieselben Größen- und Speichergrenzen wie in der Cloud. Die Dateien bleiben privat: Nur der Kontoinhaber kann sie abspielen.

Von YouTube

Unter den Playlists steht „Von YouTube“ (seit 30.10.2026): Lieder von YouTube, die man sich gemerkt hat. Hinein kommen sie über „Link einfügen“ rechts neben der Überschrift (YouTube-Link einfügen), über den Knopf „In Meine Musik“ unter jeder YouTube-Karte im Chat oder per Chat („Speicher das Lied in meine Musik“). Aiory lädt dabei nichts herunter: Es merkt sich nur Titel, Kanal und Vorschaubild, und das Lied spielt im YouTube-Player. Der Player erscheint als kleines Fenster unten rechts (auf dem Handy über die ganze Breite) und bleibt sichtbar, solange das Lied läuft – auch wenn man die App schließt oder den Chat wechselt. Seine Knöpfe: vorheriger und nächster Titel, Fenster nach oben bzw. unten verschieben, „Auf YouTube öffnen“ und Schließen (beendet das Lied). Ein Tipp auf ein Lied spielt es und danach die weiteren aus „Von YouTube“. YouTube-Lieder kommen auch in Playlists und zu den Lieblingssongs; eine Playlist mit Dateien, freier Musik und YouTube-Liedern spielt alles der Reihe nach. Über die drei Punkte einer Zeile: „Zur Playlist hinzufügen…“, „Auf YouTube öffnen“ und „Aus Meine Musik entfernen“ (mit Rückgängig). Erlaubt der Inhaber eines Videos das Abspielen außerhalb von YouTube nicht, lässt es sich nicht merken; wird ein Video später gesperrt oder gelöscht, sagt der Player das und springt zum nächsten Titel. Hat der Inhaber eines Family-Abos für ein Mitglied Videos und Musik ausgeschaltet, fehlt „Von YouTube“ für dieses Mitglied.

Radio

Hier laufen Internet-Radiosender aus der freien Senderdatenbank radio-browser.info. Man sucht einen Sender nach Namen oder Stichwort, wählt eine Musikrichtung oder sieht die beliebtesten Sender. Unter dem Suchfeld stehen drei Knöpfe: der Filter (z. B. „DE · AT · CH“), „Genre“ und „Favoriten“. „Genre“ öffnet eine Auswahl der Musikrichtungen (Chillout, Lo-Fi, House, Deep House, Ambient, Einschlafen, Naturgeräusche, Jazz, Klassik, Pop, Rock, Nachrichten; „Alle“ hebt die Auswahl auf); der Knopf zeigt dann die gewählte Richtung. Unter „Zuletzt gehört“ stehen hier nur Radiosender. Einen Sender merkt man sich über das Menü der Zeile (drei Punkte) oder in „Jetzt läuft“ mit „Favorit“ als Favorit; der Knopf „Favoriten“ zeigt nur sie, ein zweiter Tipp zeigt wieder alle Sender. Favoriten gehören zum Konto und sind auf jedem Gerät gleich. Der Filter-Knopf (z. B. „DE · AT · CH“) öffnet den Filter: Die Sender lassen sich nach Ländern eingrenzen (mehrere zugleich oder „Alle Länder“) und nach Beliebtheit oder von A bis Z sortieren; der Knopf zeigt, welcher Filter gilt. Bei deutscher Sprache sind Deutschland, Österreich und die Schweiz voreingestellt. Auch die Radiosender im Chat kommen bei deutscher Sprache bevorzugt aus diesen drei Ländern. Viele Sender nennen selbst, welches Lied gerade läuft. Solange ein Sender spielt, zeigt Aiory dieses Lied in der Player-Leiste (statt Musikrichtung und Land) und in „Jetzt läuft“ unter dem Sendernamen; der Titel wird etwa alle halbe Minute neu abgefragt und steht auch auf dem Sperrbildschirm. Manche Sender schicken nur ihren eigenen Namen (dann steht dort nichts) oder bei Wortprogrammen den Namen der Sendung. In „Jetzt läuft“ legt „Mehr“ → „Titel merken“ das laufende Lied unter „Erkennen“ → „Zuletzt erkannt“ ab (ohne Mikrofon und ohne Wochenlimit), mit dem Sender und Suchknöpfen zu YouTube, Spotify und Apple Music; „Rückgängig“ in der Meldung nimmt es wieder heraus. „Mehr“ → „Lied suchen bei …“ öffnet dieselben Suchknöpfe sofort, ohne das Lied abzulegen: Ein Tipp sucht das Lied bei YouTube, Spotify oder Apple Music (in einem neuen Fenster).

Podcasts

Ganz oben stehen die zuletzt gehörten Folgen („Zuletzt gehört“). Wer Podcasts abonniert hat, sieht darunter „Neue Folgen“: die neuesten Folgen aus den abonnierten Podcasts, mit Podcast-Name und Datum; „Alle“ daneben zeigt die ganze Liste. Eine Folge startet mit einem Tipp, danach laufen die darunter. Konnten die neuen Folgen nicht geladen werden, steht dort ein Hinweis mit „Nochmal versuchen“. Darunter stehen Cover-Kacheln: die abonnierten Podcasts (das Abo gehört zum Konto), darunter je ein Regal für die vier Themen Nachrichten, Wissen, Comedy und True Crime; „Alle“ neben einem Regal zeigt das ganze Thema. Über die Suche findet man Podcasts nach Name oder Thema. Unter dem Suchfeld öffnet der Knopf „Thema“ eine Auswahl aller Themen (auch Sport, Geschichte, Gesundheit, Wirtschaft und Kinder); ein Tipp sucht das Thema und der Knopf zeigt es an, „Alle Themen“ führt zurück zur Übersicht. Einen Podcast per RSS-Adresse fügt man über das Plus oben in der Kopfleiste hinzu (nur in diesem Reiter; die Adresse steht meist auf der Webseite des Podcasts). Ein Tipp öffnet den Podcast mit Bild, Beschreibung, „Abonnieren“/„Abonniert“ und seinen Folgen (Datum und Länge); eine Folge startet mit einem Tipp, danach laufen die folgenden. Das Menü einer Folge (drei Punkte) bietet „Beschreibung“, wenn der Podcast eine mitschickt. Der Zurück-Pfeil oben rechts (oder die Zurück-Taste des Handys) führt wieder zur Liste. Ist die Suche gerade nicht erreichbar, sagt der Reiter das; abonnierte Podcasts und die Feed-Adresse gehen trotzdem. Weiterhören: Aiory merkt sich, wo man in einer Folge aufgehört hat, und startet sie beim nächsten Mal dort (erst ab einer halben Minute; das Spulen geht wie gewohnt). Der Stand gehört zum Konto und gilt auf jedem Gerät; ohne Verbindung merkt sich das Gerät ihn und gleicht ihn später ab. In den Zeilen steht statt der Länge, wie viel noch übrig ist (z. B. „noch 23 Min.“), oder „Gehört“, wenn die Folge bis zum Schluss lief; eine gehörte Folge startet wieder von vorn. Kapitel: Nennt ein Podcast Kapitel, bietet „Mehr“ in „Jetzt läuft“ den Punkt „Kapitel“: eine Liste mit Startzeit und Titel, das laufende Kapitel ist hervorgehoben; ein Tipp springt dorthin. Dort steht auch „Beschreibung“ der laufenden Folge. Geschwindigkeit: Folgen lassen sich schneller oder langsamer hören (0,8× bis 2×, siehe „Jetzt läuft“).

Hörbücher

Neben „Thema“ steht der Knopf „Hörbücher“. Ein Tipp darauf zeigt statt der Podcasts Hörbücher von LibriVox, einer Sammlung frei vorgelesener Bücher: Regale mit Cover-Kacheln („Neu bei LibriVox“, „Unter einer Stunde“, „Für lange Abende“) in der Sprache der App (Deutsch oder Englisch). Das Suchfeld sucht dann nach Hörbuch oder Autor. Ein zweiter Tipp auf „Hörbücher“ oder die Wahl eines Themas führt zurück zu den Podcasts. Beim allerersten Öffnen kann es länger dauern, bis die Hörbücher da sind (LibriVox ist manchmal langsam); bis dahin steht dort „Hörbücher werden geladen…“ mit „Nochmal“, man kann auch später wieder nachsehen. Ein Tipp auf ein Hörbuch öffnet es mit Cover, Autor, Gesamtlänge, Sprecherin oder Sprecher, Beschreibung und seinen Kapiteln. „Abspielen“ startet beim ersten Kapitel; wurde schon gehört, heißt der Knopf „Weiterhören“ und startet das zuletzt gehörte Kapitel dort, wo man aufgehört hat (war es zu Ende, das nächste). Ein Kapitel startet auch mit einem Tipp auf seine Zeile; danach laufen die folgenden Kapitel. Kapitel verhalten sich im Player wie Podcast-Folgen: 15 Sekunden zurück, 30 Sekunden vor, Geschwindigkeit und Weiterhören gelten auch hier, und sie stehen unter „Zuletzt gehört“. Unter den Hörbüchern steht der Hinweis „Hörbücher von LibriVox, gemeinfrei“ mit einem Link zu librivox.org; der Zurück-Pfeil oben rechts führt vom Hörbuch zurück zur Liste.

Freie Musik

Zwei Quellen, die man auch in einer bezahlten App streamen darf:

  • Audius (seit 29.10.2026): Musik unabhängiger Künstler, vor allem aktuelle Genres. Die Kategorien „Trends“ (Start), „Lo-Fi“, „Elektronisch“, „House“, „Hip-Hop“, „Pop“, „Rock“ und „Ambient“ zeigen, was dort diese Woche beliebt ist. Jeder Titel zeigt Cover, „© Künstler · Audius“ und Dauer; unter der Liste steht der Hinweis auf die Audius Open Music License mit Link. Bekannte Hits großer Labels gibt es dort in der Regel nicht.
  • Wikimedia Commons: gemeinfreie und frei lizenzierte Aufnahmen (CC0, CC BY, CC BY-SA), vor allem Klassik und Klavier. Themen: Klavier zum Einschlafen, Wiegenlieder, Chopin Nocturnes, Satie, Debussy, Bach, Mozart, Beethoven, Kevin MacLeod, Jazz. Bei jedem Titel stehen Künstler und Lizenz.

Die Suche (Titel, Künstler oder Stichwort) fragt beide Quellen und zeigt sie als zwei Abschnitte „Audius“ und „Frei lizenziert (Wikimedia Commons)“. Unter dem Suchfeld öffnet der Knopf „Kategorie“ (er zeigt die gewählte, z. B. „Trends“) die Auswahl aller Kategorien, getrennt nach Audius und Wikimedia Commons; daneben stehen „Lieblingssongs“ und „Zuletzt gehört“ (ein zweiter Tipp führt zurück zu „Trends“). Ein Titel spielt und danach die folgenden der Liste. „Quelle ansehen“ im Menü der Zeile (oder unter „Mehr“ in „Jetzt läuft“) öffnet die Seite bei Audius bzw. Commons. Bei Audius-Titeln steht im Menü zusätzlich „Titel melden“: der Titel verschwindet dann sofort für alle (etwa wenn er fremde Musik enthält). Zusätzlich prüft Aiory jeden Audius-Titel selbst anhand von Titel, Beschreibung und Stichwörtern und blendet inoffizielle Remixe, Bootlegs, Mashups und Cover fremder Songs aus; eigene Stücke der Künstler bleiben. Ein neuer Titel erscheint erst, wenn diese Prüfung durch ist, meist schon beim nächsten Öffnen.

Stimmungen

Ganz oben in „Freie Musik“ (solange nicht gesucht wird) stehen die Stimmungen als farbige Kacheln: „Konzentration“, „Entspannen“, „Einschlafen“, „Gute Laune“, „Sport“, „Party“, „Romantisch“ und „Nachdenklich“. Auf dem Handy lässt sich die Reihe seitlich schieben, am Computer sind alle Kacheln auf einen Blick zu sehen. Ein Tipp startet einen Stimmungssender: freie Musik von Audius und Wikimedia Commons, die zur Stimmung passt. Der erste Titel spielt sofort, die nächsten stehen in der Warteschlange; bei jedem Titel steht der Name des Senders vor Künstler und Quelle (z. B. „Konzentration · © Künstler · Audius“), die Kachel des laufenden Senders ist markiert. Der Sender läuft von selbst weiter: Werden die wartenden Titel knapp, holt Aiory neue dazu, ohne einen Titel doppelt zu spielen, auch wenn die App geschlossen ist. Findet Aiory für die Stimmung nichts Neues mehr, endet der Sender mit dem letzten Titel. Spielt man etwas anderes ab, endet der Sender; startet man später wieder einen seiner Titel (etwa aus „Zuletzt gehört“), füllt er sich wieder auf. „Eigene Stimmung“ (letzte Kachel) öffnet ein Feld für eigene Worte, z. B. „ruhige Musik zum Lesen“ oder „Musik wie dieser Song“ (bis 300 Zeichen, der Zähler zeigt den Rest); „Starten“ startet den passenden Sender, sein Name kommt aus dem Wunsch. Passt der Text nicht zu Musik („Wie spät ist es?“), sagt das Feld das; ebenso, wenn für den Moment schon sehr viele eigene Stimmungen gestartet wurden (dann später noch einmal versuchen). Ähnliche Musik: Im Menü eines freien Titels (drei Punkte) und in „Jetzt läuft“ unter „Mehr“ startet „Ähnliche Musik“ einen Stimmungssender wie der laufende Titel; er heißt dann „Wie …“ mit dem Namen des Titels. Bei einem Radiosender, der sein laufendes Lied nennt, steht „Ähnliche Musik“ ebenfalls unter „Mehr“: Der Sender spielt dann freie Musik, die zu diesem Lied passt.

Erkennen

Ein großer runder Knopf: Ein Tipp hört etwa 10 Sekunden über das Mikrofon zu („Musik wird erkannt“). Dabei erscheinen Ringe, der Knopf pocht mit der Lautstärke und die Balken im Knopf zeigen, was das Mikrofon hört. Unter dem Titel steht eine Pegelanzeige „Mikrofon“ mit Strich: rot „Zu leise“, gelb „Etwas leise“, grün „Gut hörbar“ (Füllung über dem Strich). Kommt kaum etwas an, bittet der Hinweis, das Handy näher an die Musik zu halten. Wird kein Lied gefunden, sagt die Meldung, ob es zu leise war (näher ran oder lauter drehen) oder ob die Musik gut zu hören war und der Dienst das Lied wohl nicht kennt (dann an einer anderen Stelle im Lied nochmal versuchen). Danach zeigt Aiory das Lied groß: Cover, Titel, Künstler, Album, Jahr und Knöpfe zu YouTube, Spotify und Apple Music; „Merken“ behält das Lied dauerhaft (mit Rückgängig), „Nochmal erkennen“ hört sofort wieder zu. Ein zweiter Tipp während der Aufnahme bricht ab. Die letzten 20 erkannten Lieder stehen mit dem Zeitpunkt (z. B. „vor 5 Minuten“) unter „Zuletzt erkannt“, nur auf dem Gerät; ein Tipp zeigt das Lied wieder. Ein einzelnes Lied entfernt man über ⋮ (oder lange drücken) → „Aus dem Verlauf entfernen“, die ganze Liste mit „Löschen“ rechts neben der Überschrift (auch gemerkte Lieder); beides lässt sich kurz rückgängig machen. Lieder, die man beim Radio mit „Titel merken“ behalten hat, stehen in derselben Liste, mit „Gehört auf“ und dem Sender statt Künstler und ohne Cover. Jede Erkennung zählt zum Wochenlimit; ist es erreicht, geht die Erkennung erst nach der Erneuerung wieder. Erkannt werden veröffentlichte Aufnahmen (der Erkennungsdienst ist AudD); Summen, Live-Auftritte und sehr laute Umgebungen klappen oft nicht. Der Ausschnitt wird nicht gespeichert. Wer den Reiter wechselt, bricht die Aufnahme ab. Die Erkennung braucht die Mikrofon-Freigabe.

Player-Leiste und „Jetzt läuft“

Unten in der App zeigt die Player-Leiste, was läuft. Ist die App breit genug (Computer, Tablet), ist die Leiste ein voller Player: links Bild, Titel und das Herz, in der Mitte Voriger/Nächster Titel (bei Podcasts und langen Dateien 15 Sekunden zurück/30 Sekunden vor) mit Abspielen/Pause und darunter der Regler zum Spulen mit abgelaufener und ganzer Zeit (bei Sendern „LIVE“), rechts die Lautstärke mit Stumm-Knopf und ein Pfeil, der den großen Player öffnet. Auf dem Handy zeigt die Leiste Bild, Titel, rechts das Herz und Abspielen/Pause und bei Liedern, Folgen und Hörbüchern darunter einen Spul-Balken mit abgelaufener Zeit links und ganzer Länge rechts (seitlich ziehen spult, ein Tipp spult nicht; bei Sendern fehlt er); ein laufender Schlaf-Timer steht klein mit Mond und Restzeit darin. Bei einem Radiosender steht in der zweiten Zeile das Lied, das der Sender gerade nennt (sonst Musikrichtung und Land); Screenreader sagen ein neues Lied einmal an. Ein Tipp auf die Leiste (oder nach oben wischen) öffnet „Jetzt läuft“, den großen Player: Cover, Titel, ein Regler für die Position, darunter die Steuerung und eine Leiste mit „Favorit“ (nicht bei Podcast-Folgen), bei Podcast-Folgen der Geschwindigkeit (z. B. „1ד), „Schlaf“ und „Mehr“, dann der Lautstärke-Regler. Die Geschwindigkeit öffnet eine Auswahl: 0,8×, 1×, 1,2×, 1,5×, 1,75× und 2× (die gewählte ist markiert); die Stimme bleibt dabei natürlich hoch. Die Wahl gilt für alle Folgen und bleibt auf dem Gerät gespeichert; Musik und Sender laufen immer in normaler Geschwindigkeit. Bei Musik gibt es „Voriger Titel“ und „Nächster Titel“; bei Podcast-Folgen und langen eigenen Dateien (ab 20 Minuten) stattdessen 15 Sekunden zurück und 30 Sekunden vor; ein Radiosender zeigt „LIVE“ und nur Abspielen/Pause. Auf Handy und Tablet bewegen sich die Regler nur durch seitliches Ziehen (beim Spulen steht dabei die Zeit darüber); ein bloßer Tipp oder Wischen nach oben und unten verstellt nichts. Das Herz legt den laufenden Titel (auch eine eigene Datei) in „Lieblingssongs“, einen laufenden Sender in die Radio-Favoriten; nochmal tippen nimmt ihn heraus (mit Rückgängig). Podcast-Folgen haben kein Herz. Am Computer springt ein Klick auf die Stelle, die Pfeiltasten gehen auch. „Mehr“ bietet „Zur Playlist hinzufügen…“ (außer bei Sendern), bei einem Sender mit Liedtitel „Titel merken“ und „Lied suchen bei …“ (Suchknöpfe zu YouTube, Spotify und Apple Music für das laufende Lied), bei Podcast-Folgen „Kapitel“ und „Beschreibung“ (wenn der Podcast sie mitschickt), je nach Art Quelle, Webseite oder Folgenseite, bei freier Musik und bei einem Sender mit Liedtitel „Ähnliche Musik“ (ein Stimmungssender, siehe „Stimmungen“) und ebenfalls „Wiedergabe beenden“. Ganz unten, mit Abstand zu allem anderen, steht „Wiedergabe beenden“. Danach erscheint 6 Sekunden lang „Rückgängig“, das den Titel an derselben Stelle mit seiner Warteschlange weiterspielt. Ein Titel, der in der Warteschlange nicht abspielbar ist, wird mit Hinweis übersprungen. Ein pausierter Player beendet sich nach 60 Minuten von selbst.

Radio-Modus und Schlaf-Timer

Die Musik spielt außerhalb der App weiter: Man kann die App schließen, den Chat wechseln oder eine andere App öffnen, und oben erscheint ein Radio-Symbol. Darüber lässt sich pausieren, beenden (mit Rückgängig) und der Schlaf-Timer stellen. Der Schlaf-Timer („Schlaf“ in „Jetzt läuft“) kennt 15, 30 oder 60 Minuten und bei Titeln und Folgen auch „Ende des Titels“ bzw. „Ende der Folge“; am Ende wird leise ausgeblendet. Im Chat reicht auch ein Wunsch wie „Deep House zum Einschlafen, in 30 Minuten aus“. In der Android-App läuft die Musik mit einer Benachrichtigung („Beenden“) auch bei minimierter App, in der iPhone-App ab Version 1.0.4 auch bei gesperrtem Bildschirm.

Grenzen

YouTube-Lieder lädt Aiory nicht herunter (das erlauben weder YouTube noch die App-Stores): Sie spielen nur im sichtbaren YouTube-Player, also nicht ohne Internet, nicht im Hintergrund und nicht bei gesperrtem Bildschirm; Werbung zeigt dabei YouTube selbst. Was im Chat „das Lied“ ist, erkennt Aiory an den YouTube-Karten des offenen Chats; in einem anderen Chat braucht es den Titel oder den Link. Jeder Reiter hat seinen eigenen Verlauf „Zuletzt gehört“ (Sender, freie Titel, Folgen und Hörbuch-Kapitel, eigene Dateien). Einen Eintrag entfernt man über ⋮ an der Zeile → „Aus dem Verlauf entfernen“, den ganzen Verlauf eines Reiters mit „Löschen“ rechts neben „Zuletzt gehört“; beides mit „Rückgängig“ in der Meldung. Der Verlauf bleibt auf dem Gerät. In älteren iPhone-App-Versionen hört die Musik auf, wenn die App minimiert wird. Beim Radio speichert Aiory keine Musik und streamt nichts selbst weiter: Es spielt den Stream des Senders ab, für den Inhalt ist der Sender zuständig. Einzelne Sender können ausfallen. Den Liedtitel eines Senders gibt es nur, wenn der Sender ihn mitschickt; er ist nur so genau wie die Angabe des Senders, kommt mit kurzer Verzögerung und wird nur abgefragt, solange der Sender spielt und Aiory sichtbar ist. „Lied suchen bei …“ sucht mit genau diesem Text; ob der Dienst das Lied hat, entscheidet der Dienst. Sehr große Einzeldateien aus der Cloud spielen nicht ab. Podcasts gehen nur mit einer öffentlichen https-Adresse. Kapitel und Beschreibung gibt es nur, wenn der Podcast sie in seinem Feed mitschickt; Kapitel und „Beschreibung“ in „Jetzt läuft“ erscheinen bei Folgen, die man in dieser Sitzung im Podcasts-Reiter gesehen hat. „Neue Folgen“ berücksichtigt nur die zuerst abonnierten Podcasts und Folgen mit Datum und ist bis zu einer Viertelstunde alt; antwortet ein Podcast gerade nicht, fehlen seine Folgen dort für kurze Zeit. Die Geschwindigkeit gilt nur für Podcast-Folgen und Hörbücher und wird nicht zwischen Geräten abgeglichen; der Stand von „Weiterhören“ schon. Hörbücher gibt es nur von LibriVox und nur solche, die in Deutschland gemeinfrei sind: Alle Autoren und Übersetzer müssen seit mehr als 70 Jahren tot sein; ist ein Todesjahr nicht sicher bekannt, fehlt das Buch. Andere Hörbücher (etwa aus dem Handel) gibt es hier nicht, und die Liste der Hörbücher wird etwa einmal pro Woche aufgefrischt. Der Chat startet ein Hörbuch, wenn man Titel oder Autor nennt; er nimmt das erste gefundene Buch, ein bestimmtes Kapitel wählt man in der App. Einen bestimmten Titel oder Künstler aus dem Handel findet man hier nicht, dafür gibt es die YouTube-Karten im Chat. Stimmungssender spielen nur freie Musik (Audius und Wikimedia Commons), keine Hits aus dem Handel und keine Radiosender. „Wie dieser Song“ und „Ähnliche Musik“ bedeuten ähnliche freie Musik, nicht das Original-Lied selbst. Die automatische Prüfung der Audius-Titel liest nur Titel, Beschreibung und Stichwörter, nicht die Musik selbst: Ein inoffizieller Remix ohne Hinweis darauf kann durchrutschen (dafür gibt es „Titel melden“), und selten verschwindet ein eigenes Stück zu Unrecht. Ist die Prüfung gerade nicht erreichbar, zeigt Aiory die Titel ungeprüft. Der Verlauf „Zuletzt gehört“ und die erkannten Lieder werden nicht zwischen Geräten abgeglichen.

Noch Fragen? Frag Aiory direkt im Chat oder schreib dem Support.